NOE Seifenkistenrennen

Seifenkistenrennen

Am 25. Oktober haben sich die Auszubildenden, deren Betreuerinnen und Betreuer sowie die Geschäftsführung zu einem Ausflug getroffen. Die Auszubildenden hatten sich die teambildende Maßnahme des Baus von Seifenkisten mit anschließendem Rennen ausgedacht.

Zunächst mussten die Seifenkisten aus einem standardisierten Bausatz zusammengesetzt werden. Das war kein allzu großes Problem, lediglich die Lenkung erwies sich als ein wenig trickreich. Anschließend mussten die Gefährte einen Namen bekommen und ebenso wie der Rennanzug ein entsprechendes Design erhalten. Zu diesem Zweck standen jedem Team Klebefolien in drei Farben nebst Schere zur Verfügung und so ergaben sich so erhabene Namen wie „Flash Top“ oder „Roter Teufel“. Auch ein Fahrzeug mit der Bezeichnung „NOE“ fand sich mit perfekt gestaltetem Logo im Kreis der elitären Teilnehmer. Die Namen setzten insbesondere bei den Auszubildenden eine ungeahnte kreative Gestaltungswelle in Gang, während sich andere mit klammen Fingern um die Endmontage der Wagen kümmerten.

Schließlich musste für den feierlichen Präsentationseinlauf noch ein passender Musiktitel ausgewählt werden. Es bedarf nicht allzu großer hellseherischer Fähigkeiten um zu erraten, welches Team sich den Titel „Flash“ von Queen ausgesucht hat.

Bevor es an den Start ging musste jedes Team noch das von ihm geschaffene Gesamtkunstwerk kurz präsentieren. Es folgte das Rennen, wobei hier der Kick auf der sogenannten Rennstrecke etwas gefehlt hat. Egal, es gab zwei Durchläufe gerade aus und zwei Durchläufe Slalom.

Es folgte eine durchaus anspruchsvolle Geschicklichkeitsprüfung. Dabei wurde der Fahrer mit verbundenen Augen zunächst durch einen kurzen Slalom und dann rückwärts in eine Parklücke geschoben. Gelenkt werden musste nach Anweisung eines Einweisers aus dem Team. Für die Einweisenden ergab sich natürlich das Problem, dass sie rückwärts vor dem geschobenen Fahrzeug herliefen und somit spiegelverkehrt denken mussten. Da wurden die Kommandos Rechts und Links zu einer echten Herausforderung. Unsere designbegabten Auszubildenden hatten aufgrund dieser Erfahrung sogar kurzfristige Zweifel, ob sie sich zur Fahrschule und Führerscheinprüfung überhaupt anmelden können, doch diese konnten auch schnell wieder zerstreut werden.

Es folgte die Siegerehrung. Dabei stellen sich natürlich berechtigte Fragen danach, ob das Design nicht ausreichend gewürdigt wurde und auch die manuelle Zeitmessung der Renndurchläufe sollte doch besser durch eine Lichtschrankenmessung ersetzt werden.

Schließlich bestanden die Auszubildenden noch auf einem Rennen der Geschäftsführer, welches natürlich umgehend durchgeführt wurde.

Bei einem gemeinsamen Abendessen konnten dann noch die verschiedensten Themen in netter Atmosphäre besprochen werden.

An das Auswahl- und Organisationsteam ein herzliches Dankeschön für diese insgesamt sehr gelungene Veranstaltung.