Fassaden spiegeln Auwald wider

  • Die Herstellung der Betonfertigteile erfolgte im Fertigteilwerk des Bauunternehmens Dobler aus Kaufbeuren.

  • Das Bauunternehmen Dobler zeichnete auch für die Montage der Betonfertigteile verantwortlich.

  • Auch die Montage der Betonfertigteile lag in den Händen des Bauunternehmens Dobler, Kaufbeuren.

  • Die Sichtbetonflächen des Auwald Sportzentrums Gund­remmingen spiegeln den umliegenden Auwald wider.

  • Die Sichtbetonflächen des Auwald Sportzentrums Gund­remmingen spiegeln den das Sportzentrum umgegebenden Auwald wider.

  • Nach dem Anfertigen von Mustern entschied sich Architektin Sigrid Baumgärtner von Schuster Engineering GmbH aus Neuburg a. d. Kammel den stilisierten Auwald als erhabene gestaltete Struktur.

  • Die Sichtbetonflächen des Auwald Sportzentrums in Gundremmingen sind einem Auwald nachem­pfunden.

  • Strukturierte Betonoberflächen wie hier beim Auwald Sportzentrum in Gundremmingen werden durch Licht- und Schattenspiele „zum Leben erweckt“.

  • Strukturierte Betonoberflächen wie hier beim Auwald Sportzentrum in Gundremmingen werden durch Licht- und Schattenspiele „zum Leben erweckt“.

  • Beim Auwald Sportzentrum in Gundremmingen bewahrheitet sich eine alte Architektenweisheit, dass ein Bauwerk erst so richtig wirkt durch das Zusammenspiel ver­schiedener Materialien, denen jeweils eine ganz be­stimmte Formen- und Farbensprache zu Eigen ist.

  • Licht und Schatten erwecken strukturierte Betonober­flächen zum Leben.

  • Licht und Schatten erwecken strukturierte Betonober­flächen zum Leben.

  • Licht und Schatten erwecken strukturierte Betonober­flächen zum Leben.

  • Licht und Schatten erwecken strukturierte Betonober­flächen zum Leben.

Mit NOEplast Strukturmatrizen Fassaden-Oberflächen das Aussehen eines Auwaldes gegeben

Das Auwald Sportzentrum der Gemeinde Grundremmingen wurde von dem Büro Schuster Engineering GmbH aus Neuburg a. d. Kammel geplant und zeichnet sich durch seine harmonische an die Umgebung angepasste Architektur aus. Deshalb spiegelt die Fassade des Sportzentrums auch den die Sportanlage umgebenden Auwald wider. Für die Fassadenplanung entschieden sich die Architekten für Beton-Sandwichelemente. Bei der Herstellung der Vorsatzschale bzw. für das Strukturieren der Betonoberflächen setzten die Verantwortlichen NOEplast Strukturmatrizen von NOE-Schaltechnik, Süssen ein.

Das Auswald-Sportzentrum der Gemeinde Gundremmingen umfasst neben der Sporthalle auch eine Schießanlage, eine Veranstaltungshalle mit Bühne und Vereinsheime. Es ist ein beliebter Treffpunkt für sportliche Aktivitäten, Kulturveranstaltungen und andere Feierlichkeiten – und das nicht ohne Grund. Das Gebäude verfügt über eine ansprechende Architektur. Diese kann der Besucher schon vor dem Betreten des Gebäudes wahrnehmen. Denn das attraktive Bauwerk mit dem geschwungenen Dach besticht durch seine unverwechselbare Sichtbetonfassade. Sie ist teilweise strukturiert und zeigt das stilisierte Bild eines Auwaldes. Entworfen wurde das Sportzentrum von dem Büro Schuster Engineering GmbH. Die Planer lernten auf einer Betonfachveranstaltung die NOEplast Strukturmatrizen des Herstellers NOE-Schaltechnik kennen und waren fasziniert von den Möglichkeiten, die dieses Verfahren bietet.

Mit ihm lassen sich beliebige Bildmotive, Strukturen und Ornamente in der Betonoberfläche verewigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Sichtbetonelemente auf der Baustelle oder im Fertigteilwerk entstehen, das Verfahren eignet sich für beide Einsatzgebiete gleichermaßen.

Beliebiges Design

Um zu gewährleisten, dass die Motive immer den Anforderungen des Gebäudes entsprechen, bietet der Hersteller ein großes Sortiment an unterschiedlichen Standarddesigns an. Darüber hinaus realisiert er individuelle Motive. Ein Angebot, das die verantwortliche Architektin Sigrid Baumgärtner für das Sportzentrum in Gundremmingen gerne wahrnahm. Da sich das Sportzentrum in unmittelbarer Nähe eines Auwaldes befindet nahm sie dieses Thema auf und entwarf das Motiv eines stilisierten Auwaldes. Dabei stellte sich die Frage, ob es besser ist, das Baummotiv in den Beton einzulassen oder es erhaben zu gestalten. Um dies einschätzen zu können, ließ sie Musterplatten anfertigen und entschied sich für die zweite Version.

Zu der NOE-Beratung sagt Sigrid Baumgärtner: „Der NOE-Mitarbeiter war sehr angenehm und überzeugte durch ein gutes Fachwissen. Ich hatte jederzeit das Gefühl, dass es ihm wichtig war, uns optimal zu beraten, sodass wir ein sehr gutes Ergebnis erzielen konnten.“ Anschließend nutzte NOE das in gemeinsamer Zusammenarbeit ermittelte Motiv, um die Schalungs­matrizen zu fertigen. Sie sind zur Herstellung der strukturierten Betonelemente erforderlich.

Befestigung

Weil NOEplast Strukturmatrizen sowohl auf der Ortbetonbaustelle als auch im Fertigteilwerk verwendet werden kann, weisen sie ein sehr großes Anwendungsspektrum auf. Das Sportzentrum in Gundremmingen wurde zu einem großen Teil in Fertigteilbauweise erstellt. Infolgedessen lag es nahe, auch die Fassadenplatten vorzufertigen. Dabei entschieden sich die Verantwortlichen für Sandwichelemente. Sie bestehen aus einer 8 cm dicken Vorsatzschicht, einer 14 cm dicken Styropordämmung und einer 20 cm dicken Trägerschicht. Hergestellt hat sie das Betonfertigteilwerk der Firma Dobler, Kaufbeuren. Bei der Baustelle in Gund­rem­mingen arbeitete es als Subunternehmen und war für die Anfertigung und Montage der Fertigteilelemente zuständig. Um die strukturierte Vorsatzschicht der Sandwichelemente zu betonieren, klebten die Mitarbeiter der Firma Dobler die NOEplast Strukturmatrizen auf eine Trägerplatte und fixierten sie anschließend auf dem Rütteltisch. Ein Verfahren, das gerne verwendet wird, weil es im Fertigteilwerk für optimale Arbeitsbedingungen sorgt und auf der Baustelle Schalung spart.

Ungemein erleichtert wird das Arbeiten mit NOEplast Strukturmatrizen durch eine besondere Dienstleistung des Herstellers: Auf Wunsch montiert NOE die Strukturmatrize auf eine Schalung oder eine Trägerplatte. Dies ist vor allem bei Ortbetonbaustellen ein großer Vorteil. Die Strukturmatrizen werden somit einsatzfertig auf die Baustelle oder in das Betonfertigteilwerk geliefert. Darüber hinaus übernimmt NOE die Einsatz- und die Taktplanung.

Herstellung und Montage

Nachdem sichergestellt worden war, dass die Matrize nicht mehr verrutschen kann, füllten die Mitarbeiter der Firma Dobler den Beton in die Schalung. Sobald er ausgehärtet war, schalten sie das Fertigteil aus und das Motiv wurde sichtbar. Auf diese Weise stellten sie innerhalb kürzester Zeit 740 m² strukturierte Elemente her. Die größten hatte eine Breite von 7,37 m und eine Höhe von 3,21 m. Für die Herstellung aller 73 Sandwichplatten benötigten die Mitarbeiter des Fertigteilwerkes lediglich zwei NOEplast Strukturmatrizen mit einer Größe von 2,48 x 8,43 m. Möglich war dies nur, weil sie die Strukturmatrizen knapp 40-mal wiederverwendeten. Generell können alle NOEplast Strukturmatrizen bis zu 100-mal verwendet werden, was sie äußerst kosteneffizient macht.

Belegt wird das durch eine Vergleichsrechnung der Planer. Entsprechend dieser kosteten die strukturierten Sandwichelemente nur unwesentlich mehr wie nicht strukturierte. So konnte mit einem verhältnismäßig geringen Kapitaleinsatz ein sehr schönes Ergebnis erzielt werden. Dabei ist besonders erwähnenswert, dass bei diesem Projekt alle Beteiligten – d. h. Planungsbüro, NOE-Schaltechnik und die ausführenden Unternehmen – sehr frühzeitig in die Planung involviert waren. Dadurch wurden ein reibungsloser Bauablauf und ein Ergebnis erzielt, mit dem alle Beteiligten – und vor allem die Nutzer des Sportzentrums – vollauf zufrieden sind.