Überleiter Klein-Partwitz

Die Höhe der geneigten Schleusenwände beträgt bis zu 7 m. Hier überzeugte die NOE H 20 Trägerschalung besonders durch ihren strukturierten Aufbau.
Die Höhe der geneigten Schleusenwände beträgt bis zu 7 m. Hier überzeugte die NOE H 20 Trägerschalung besonders durch ihren strukturierten Aufbau.
Der durchdachte standardisierte Aufbau der NOE H 20 Trägerschalung konnte den Anteil an Sonderschalungen und bauseitigen Lösungen auf ein Minimum reduzieren.
Der durchdachte standardisierte Aufbau der NOE H 20 Trägerschalung konnte den Anteil an Sonderschalungen und bauseitigen Lösungen auf ein Minimum reduzieren.
Auch bei den Widerlagern entschied sich die ausführende Arge für die NOE H 20 Trägerschalung.
Auch bei den Widerlagern entschied sich die ausführende Arge für die NOE H 20 Trägerschalung.
80 m lang und 12 m breit ist die Brücke über die Schleu-senanlage am Überleiter 6. Eingeschalt ist der 2,45 m hohe Hohlkasten mit NOE H 20 Trägerschalung.
80 m lang und 12 m breit ist die Brücke über die Schleu-senanlage am Überleiter 6. Eingeschalt ist der 2,45 m hohe Hohlkasten mit NOE H 20 Trägerschalung.
Über 95% betrug der Anteil an standardisierten Schal-elementen bei der Schalung für den Hohlkasten der Brücke.
Über 95% betrug der Anteil an standardisierten Schal-elementen bei der Schalung für den Hohlkasten der Brücke.
Im Detail überzeugte die NOE H 20 Trägerschalung durch ihre einfachen konstruktiven Lösungsmöglichkeiten.
Im Detail überzeugte die NOE H 20 Trägerschalung durch ihre einfachen konstruktiven Lösungsmöglichkeiten.
Fischtreppe beim Überleiter 6. Insgesamt müssen die Fische, um von einem in den anderen See gelangen zu können eine Höhe von bis zu 3 m überwinden.
Fischtreppe beim Überleiter 6. Insgesamt müssen die Fische, um von einem in den anderen See gelangen zu können eine Höhe von bis zu 3 m überwinden.
Der Überleiter 6 zwischen dem Neuwieser und Partwitzer See ist fertiggestellt und wartet darauf, dass die Verbindung zwischen beiden Seen geflutet wird.
Der Überleiter 6 zwischen dem Neuwieser und Partwitzer See ist fertiggestellt und wartet darauf, dass die Verbindung zwischen beiden Seen geflutet wird.
  • Die Höhe der geneigten Schleusenwände beträgt bis zu 7 m. Hier überzeugte die NOE H 20 Trägerschalung besonders durch ihren strukturierten Aufbau.
  • Der durchdachte standardisierte Aufbau der NOE H 20 Trägerschalung konnte den Anteil an Sonderschalungen und bauseitigen Lösungen auf ein Minimum reduzieren.
  • Auch bei den Widerlagern entschied sich die ausführende Arge für die NOE H 20 Trägerschalung.
  • 80 m lang und 12 m breit ist die Brücke über die Schleu-senanlage am Überleiter 6. Eingeschalt ist der 2,45 m hohe Hohlkasten mit NOE H 20 Trägerschalung.
  • Über 95% betrug der Anteil an standardisierten Schal-elementen bei der Schalung für den Hohlkasten der Brücke.
  • Im Detail überzeugte die NOE H 20 Trägerschalung durch ihre einfachen konstruktiven Lösungsmöglichkeiten.
  • Fischtreppe beim Überleiter 6. Insgesamt müssen die Fische, um von einem in den anderen See gelangen zu können eine Höhe von bis zu 3 m überwinden.
  • Der Überleiter 6 zwischen dem Neuwieser und Partwitzer See ist fertiggestellt und wartet darauf, dass die Verbindung zwischen beiden Seen geflutet wird.

Dreamteam: Standard- und Sonderschalung in Kombination

Gute Planung und flexible NOE H 20 Trägerschalung sparen Zeit und Geld

Das Lausitzer Seenland, ein Gebiet zwischen Berlin und Dresden, ist im Wandel. Die einstmals vom Kohleabbau geprägte Landschaft entwickelt sich zum Erholungsgebiet. In diesem Zusammenhang wird auch die lokale Infrastruktur ausgebaut. Der sogenannte Überleiter 6, eine Kombination aus Brücke, Schleuse und Fischtreppe, stellte die Verantwortlichen beim Schalungsbau vor eine anspruchsvolle Herausforderung.

Wo einst große Braunkohletagebauten standen, ent­wickelt sich ein neues Freizeit- und Tourismusgebiet. Durch die Flutung früherer Tagebaue wird eine spektakuläre Wasserwelt mit 23 künstlichen Seen geschaffen. Zukünftig sollen hier Erholungssuchende ihre Freizeit verbringen. Um ihnen eine schnelle Anreise zu ermöglichen, baut der Projektträger, die Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH (LMBV), zahlreiche Straßen, Schleusen und Brücken. Eines dieser Ingenieurbauwerke ist der „Überleiter 6“ an der neu gestalteten Straße S 234.
Sie besteht aus einer Schleuse, die den Neuwieser- mit dem Partwitzer-See verbindet, einer parallel dazu verlaufenden Fischtreppe, die den Tieren einen sicheren Übergang ermöglicht und einer Brücke, die quer zu Schleuse und Fischbrücke verläuft.

Die ausführenden Unternehmen

Ausgeführt wurde das Objekt von der ARGE Überleiter. Diese bestand aus den Firmen BauCom Bautzen GmbH und DIW Bau GmbH. Letztere übernahm die Betonarbeiten und entschied sich bei der Suche nach einem geeigneten Schalungslieferanten für die Niederlassung Cottbus der NOE-Schaltechnik, Süssen. Ein wichtiger Grund hierfür war, dass der Schalungsspezialist ein detailliertes Angebot abgab, in dem bereits zahlreiche Aufgabenstellungen gelöst waren, die sich in der unkonventionellen Planung des Objekts versteckten. Denn auf den ersten Blick sind zwar an den Bauwerken keine Besonderheiten zu erkennen, doch wie so oft steckt der Teufel im Detail. So waren für den „Überleiter 6“ Sonderschalungen nötig.

Schleuse und Fischtreppe

Die Schleuse hat eine Gesamtlänge von ungefähr 47,5 m. Ihre Wände haben eine Höhe von zum Teil mehr als 7 m, wobei diese allerdings nach außen geneigt sind. Die Wände der Fischtreppe sind zwischen 2,50 und 5,20 m hoch, ebenfalls geneigt und stehen auf einer abschüssig verlaufenden Bodenplatte. Um den Fischen das Passieren der Treppe zu erleichtern, wurde mithilfe von 20 Stauwänden (2,25 m hoch) die Fließgeschwindigkeit des Wassers reduziert. Schleuse und Fischtreppe sind über Flügelwände verbunden, die ebenfalls unterschiedliche Neigungswinkel aufweisen. Sie wurden zur Aufnahme der Fugenbänder und Querkraftdorne mit sogenannten Kragenwänden ausgeführt. Obwohl die Planung sowohl den Nutzungsanforderungen als auch der Statik gerecht wurde, verbargen sich in ihr zahlreiche Elemente, die den Verantwortlichen großes Kopfzerbrechen bereiteten. Vor allem die unterschiedlichen Neigungswinkel der einzelnen Bauteile machten den normalen Schalungseinsatz unmöglich. Infolgedessen mussten die Mitarbeiter der NOE Niederlassung Cottbus nach vielen individuellen Lösungen suchen. Dabei entstanden Sonderecken, Dehnfugen-Abschalungen, geneigte Abschal­kästen und Unterschalungskästen für Wandkonsolen. Um Kosten zu sparen, wurden diese mit den gängigen Schalungselementen des Herstellers kombiniert und zwischen zwei- und viermal in den verschiedenen Bauabschnitten eingesetzt.

Die Brücke

Die Brücke des „Überleiters 6“ hat eine Länge von ungefähr 86 m und besteht aus zwei Widerlagern mit bis zu 19 m langen und 8,30 m hohen Flügelwänden, die ihre Last in eine 1,20 m dicke Bodenplatte ableiten. Darüber führt ein Hohlkasten mit circa 46,5 m Spannweite und einer Konstruktionshöhe von circa 2,45 m. Dessen Oberfläche dient als Fahrbahn bzw. Gehweg. Die Besonderheit bei diesem Projekt lag vor allem in der Herstellung des Hohlkastens. Obwohl alle Beteiligten ursprünglich davon ausgingen, dass zur Fertigung der Wände und der Kragarme zahlreiche Sonderschalelemente nötig seien, schafften es die NOE-Mitarbeiter, diese Individuallösungen auf ein Minimum zu reduzieren. Tatsächlich bestand mehr als 95 % der gelieferten Schalung aus Standardelementen der NOE H 20 Trägerschalung.

Schalungsbau und -planung

Um auf der Baustelle Zeit zu gewinnen, wurden alle Sonderbauteile in der Niederlassung Cottbus gefertigt und mit den Standardelementen kombiniert. Dies hatte den Vorteil, dass die Schalung unter optimalen Bedingungen gefertigt und die Montagezeiten so auf das absolut notwendige Minimum reduziert werden konnten. Indem die Schalung bedarfsgerecht auf die Baustelle geliefert wurde, war es zudem möglich, einen optimierten Bauablaufplan umzusetzen und viel Geld zu sparen. Voraussetzung hierfür war allerdings eine sehr sorgfältige Planung. Es gehört zum selbstverständlichen Service von NOE – gleichgültig ob die Kunden eigene Schalungen verwenden, diese mieten oder kaufen – eine gründliche Vorplanung zu leisten. Generell legen die NOE Mitarbeiter bereits in der Angebotsphase großen Wert darauf, alle anfallenden Aufgaben zu erkennen und zu kalkulieren. Um ihren Kunden Kosten zu sparen, suchen sie stets nach Lösungen, bei denen so wenig wie möglich Sonderschalungen zum Einsatz kommen.
Selbstverständlich war dies auch beim „Überleiter 6“ der Fall. Aufgrund der ungewöhnlichen Geometrie arbeiteten die NOE Ingenieure hierbei allerdings mehr als 600 Stunden an der Schalungsplanung. Ein Aufwand, der sich gelohnt hat, denn Herr Koppisch, Bauleiter der DIW Bau GmbH, ist vollkommen von den Leistungen des Schalungsherstellers überzeugt und sagt hierzu: „Die Pläne von NOE haben uns auf der Baustelle enorm geholfen und dazu beigetragen, dass wir schon vor dem geplanten Termin die Arbeit fertigstellen konnten.“

Bautafel:

  • Ausführendes Bauunternehmen:
    Arge Überleiter 6 bestehend aus
    BauCom Bautzen GmbH, 02625 Bautzen
    DIW Bau GmbH, 01917 Kamenz