NOE Schaltechnik, 06.04.2011
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Titel:NOE NC Marie Meierhofer

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Eine etwas andere Nutzung

Die Außenflächen werden mit Planen überspannt. Absperrlatten und beschriftete Latten werden befestigt. (Foto: Bernhard Kägi)

NOEtop Schaltafeln werden zur Ausstellungsfläche

Marie Meierhofer war eine Ärztin die sich als Vorreiterin der Kinderheilkunde und der Kinderpsychiatrie in der Schweiz einen Namen gemacht hat. Unter dem Titel „Den Kindern ein Haus bauen“ wurde am 18. Juni 2009 mit NOEtop Schaltafeln der Firma NOE-Schal­technik GmbH, Aarau, Schweiz ein temporäres Ausstellungsgebäude errichtet. Es stand bis zum 2. Juli 2009 mitten in Zürich und dokumentierte, anlässlich des 100. Geburtstags der Ärztin, das Leben und das Werk der unermüdlichen Forscherin.

Der Zeitplan zum Aufbau der Ausstellung war knapp. Nur circa acht Stunden blieb allen Beteiligten, um auf dem Platz vor dem Café Rat­haus in Zürich aus dem Nichts eine Präsentation über Marie Meierhofer zu errichten. Die Arbeiten begannen bei Tagesanbruch. Zunächst wurde der Platz abgesperrt und ausgemessen. Gegen sieben Uhr traf der Lastwagen der Firma NOE-Schaltechnik ein, um die kostenlos zur Verfügung gestellten Schaltafeln anzuliefern. Diese waren ein wichtiges Element der Ausstellung: Einerseits bildeten sie das temporäre Gebäude, andererseits dienten sie als Präsentationsfläche.

Ein ungewöhnlicher Einsatz für das NOEtop Schalsystem

Verwendet wurde das innovative Schalsystem NOEtop. Es zeichnet sich durch seine Feuerverzinkung an Rahmen und Profilen aus. Ein weiterer Vorteil der NOEtop ist der reduzierte Einsatz von Verbindungselementen und Zubehör. Hierdurch können Zeit und damit Kosten erheblich eingespart werden. Dadurch ließ sich auch der knappe Terminplan für den Aufbau der Ausstellung wunderbar einhalten.

Vom Schalungselement zur Ausstellungsgrundlage

In Zürich wurden die Schaltafeln so angeordnet, dass ein geschützter, meditativer Innenbereich entstand, dessen Umfassungswände die glatte, gleichmäßige Schalhaut bildete. Von außen war die verzinkte NOEtop Tragkonstruktion zu sehen. Diesen haptischen Unterschied machten sich die Ausstellungsdesigner zu Nutze: Außen befestigten die Gestalter rot-weiße Absperrlatten die an eine Baustelle erinnerten. Diese symbolisierten, dass selbst heute noch vieles für Kinder ein Sperrgebiet ist. Auf einem über die Schalungsplatten gespannten Stoffband wurden Forderungen verschiedener Organisationen aufgelistet, die sich mit dem Wohl von Kindern beschäftigen. Ergänzt wurden sie durch Piktogramme von spielenden und sich bewegenden Kindern. Diese sollten verdeutlichen, dass Kinder für eine gesunde Entwicklung Raum brauchen. Im geschützten Innenbereich der Ausstellung wurden große Banner befestigt, die Bilder und Text zum Leben von Marie Meierhofer zeigten. Die Gestaltung der einzelnen Banner erfolgte durch zwei junge Absolventen der Hochschule für Gestaltung Luzern.

Die Ausstellung

Eröffnet wurde die Ausstellung am 18. Juni 2009 um 16.00 Uhr durch den Stiftungspräsidenten Dr. jur. Marco Hauser und die Stadtpräsidentin von Zürich Corine Mauch. Beide durchtrennten vor zahlreichen interessierten Zuschauern ein rot-weißes Band und gaben so das temporäre „Haus für Kinder“ zur Besichtigung frei.
Mit ihrem Beitrag zu dieser Ausstellung hat die NOE-Schaltechnik bewiesen, dass sie für innovative, ungewöhnliche Ideen offen ist und die Bereitschaft hat, sich für einen guten Zweck einzusetzen.

Zur Person Marie Meierhofer

Marie Meierhofer wurde am 21. Juni 1909 geboren. Sie hatte fünf Geschwister, doch durch einen Unfall verlor sie im Alter von acht Jahren ihren zwei Jahre jüngeren Bruder. Dessen Tod war der Auslöser für ihr lebenslanges Bemühen um benachteiligte Kinder. Als sie 16 Jahre alt war, starb ihre Mutter bei einem Flugzeugunglück. Mit 22 Jahren verlor sie den Vater, der bei einer Wildwasserfahrt umkam. Marie Meierhofer studierte Medizin, Kinderheilkunde, Psychiatrie sowie Kinderpsychiatrie. Sie betreute in den Jahren 1942/43 kriegsbeschädigte Kinder in Frankreich. Diese, zum Teil lebensgefährlichen Erlebnisse führten 1946 zur Gründung des Kinderdorfes Pestalozzi in Trogen. In den Jahren von 1948 bis 1952 war Marie Meierhofer Stadtärztin von Zürich. Währenddessen begegnete sie Heimen und Krippen die in einem bedenklichen Zustand waren. Für die von ihr geforderte liebevolle Kinderbetreuung fehlte es weitgehend an Mitteln. Dies war der Anlass für die Gründung des „Institutes für Psychohygiene im Kindesalter“ (1957), dem heutigen „Marie Meierhofer-Institut für das Kind“. In Anerkennung ihrer vielen Verdienste erhielt die Pionierin der Kinderpsychiatrie 1974 von der Universität Zürich den Ehrendoktor verliehen. Als sie im Herbst 1992 erfuhr, dass die Immunschwäche Aids in afrikanischen Dörfern ganze Generationen von Erwachsenen hinwegraffte, formulierte sie spontan ein Hilfsprogramm für die Waisenkinder.  Es wurde ab 1998 in verschiedenen afrikanischen Dörfern umgesetzt. Am 15. August 1998 verstarb Dr. med. und Dr. h. c. Marie Meierhofer und wurde im Familiengrab auf dem Friedhof von Turgi (CH) beigesetzt.
Weiter Informationen über Marie Meierhofer finden Sie unter: www.mmizuerich.ch sowie www.marie-meierhofer.ch .

Aufstellen des temporären Hauses für Marie Meierhofer durch die Monteure der NOE-Schaltechnik. (Foto: Bernhard Kägi)

Die Außenflächen werden mit Planen überspannt. Absperrlatten und beschriftete Latten werden befestigt. (Foto: Bernhard Kägi)

Eröffnung der Ausstellung durch die Stadtpräsidentin von Zürich, Corine Mauch und den Stiftungsratspräsidenten der Stiftung Archiv Marie Meierhofer Dr. iur. Marco Hauser. (Foto: Bernhard Kägi)

Dr. Marco Hüttenmoser erläuterte an Hand des NOEtop Verbindungselementes NOE Toplock das Konzept der Ausstellung. (Foto: Bernhard Kägi)



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