
Cornel Wachters Hommage an Wolf Vostell ist bereits im eingeschalten
Zustand ein Kunstwerk.
Cornel Wachters Hommage an Wolf
Vostell
Man weiß, dass NOE-Schaltechnik aus Süssen den Beton in Form bringt; dass
sich jedoch im Beton ein Auto als Verdrängungskörper verbirgt und die Festigkeit
der Schalung auf die Probe stellt, ist etwas unüblich.
Fast vier Jahrzehnte, nachdem der bedeutende deutsche Künstler Wolf Vostell
seinen Opel Kapitän L einbetonierte, hat der Aktionskünstler Cornel
Wachter in Bonn vor dem Rheinischen Landesmuseum mit seiner Mercedes A-Klasse
dieses spektakuläre Happening wiederholt. In einer kombinierten Schalung aus
NOEtec für Stirn- und Deckelschalung sowie der NOEtop für die
Seitenschalungen, belegt mit einer transparenten Clarolon-Schalhaut von
B&T, um den Betoniervorgang für hunderte von Zuschauern sichtbar zu machen,
verschwand das Auto nach und nach in einem glasfaserbewehrten SV-Beton von
Dyckerhoff.
Diese Hommage an Wolf Vostell machte neben der aufwändigen
Schalung auch Auftriebssicherungen für die Schalung und das Auto notwendig. Das
Auto war mit Spanngurten in der Fertigteil-Bodenplatte gesichert. Die schrägen
Seiten- und Stirnschalungen waren über die NOEtec Träger gegen Auftrieb
zu sichern und entsprechend zu dimensionieren. Als ideal erwiesen sich einmal
mehr die NOEtop Elemente 2 x 2,65 x 2,65 m mit
vertikaler Gurtung für die Längsseiten diese ermöglichten es, die Spannstellen
frei zu wählen und somit „kollisionsfrei“ am Auto vorbei zu führen.
Die
Skulptur geht nach dem Ausschalen in den Besitz des Landschaftsverbandes
Rheinland über. Und schon jetzt ist klar, dass das Endergebnis die technische
Entwicklung widerspiegelt, denn neben Vostells Opel Commodore nimmt sich
Wachters A-Klasse Mercedes wie ein Kleinwagen aus.
„Mir geht es um Nach- und
Überdenken in einer Zeit“, sagt Cornel Wachter, „in der Schnelligkeit,
Globalisierung und Leistungsdenken viele Menschen unter Druck setzen…“. Mit
seinem Happening, und den Gedanken Vostells treu, möchte er die Trennung
zwischen Kunst und normalem Leben etwas aufweichen.
Sie realisierten die Idee Cornell Wachters:
Organisation:
BetonMarketing West, Beckum
Schaltechnik und Schalung: NOE-Schaltechnik,
Süssen
Clarolon-Schalhaut: B&T Bau & Technologie, Raubling
Beton:
Dyckerhoff Beton, Niederlassung Köln-Bonn, Köln
(Rodenkrichen)
Bauunternehmen: Graf Bauunternehmung, Wesseling

Gegenseitig verspannte NOEtec Träger an den Stirnseiten und über dem
Deckel sowie NOEtop Elemente 2 x 2,65 x 2,65 m mit vertikaler Gurtung für die
Längsseiten, davon eine Seite belegt mit Clarolon-Schalhaut, gaben die
notwendige Auftriebssicherung und Festigkeit.

Die Schalung bestand aus einer Kombination von NOEtec für Stirn- und
Deckelschalung sowie der NOEtop für die Seitenschalungen. Eine Seitenschalung
war mit einer transparenten Clarolon-Schalhaut von B&T
belegt.

Auch die schrägen Seiten- und Stirnschalungen waren gegen Auftrieb zu
sichern und entsprechend zu dimensionieren.

Die Direktorin des Rheinischen Landesmuseums Dr. Gabriele Uelsberg und
der Künstler Cornel Wachter freuen sich über ein gelungenes Kunstwerk. Ihr Dank
gilt den beteiligten Unternehmen, ohne die diese Hommage an Wolf Vostell
nicht zu realisieren gewesen wäre.

Mit Cornell Wachters Hommage an Wolf Vostell ist das Rheinische
Landesmuseum in Bonn um eine Attraktion reicher.