NOE Schaltechnik, 06.04.2011
URL:http://www.noe.de/2007-hamburger-sparkasse-wikingerweg.html
Titel:2007: Hamburger Sparkasse Wikingerweg

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Zeit ist Geld: Diese logistisch untermauerte Grundforderung stellt die Arge Wikingerweg auch an die NOE Schalung, um Bauzeit und Kosten jederzeit im Griff zu haben.

Die Schalung zum Mitnehmen

Hamburger Sparkasse, Wikingerweg 1

In unmittelbarer Nähe zum Berliner Tor wird Mitte nächsten Jahres im Hamburger Stadtteil Hammerbrook in der City Süd das repräsentative Neue Dienstleistungszentrum-HASPA der Hamburger Sparkasse eröffnet. Zwei Tiefgaragen- und sieben aufgehende Geschosse werden über vier Licht durchflutete Innenhöfe erschlossen, deren größter von einem Glasdach überspannt auch den HASPA-Campus beherbergt. Auf der Baustelle Neues Dienstleistungszentrum-HASPA in Hamburg gilt vor allem ein Prinzip: Zeit ist Geld. Diese logistisch untermauerte Grundforderung stellt die Arge Wikingerweg, Aug. Prien Bauunternehmung GmbH & Co. KG und Strabag AG, Direktion Hochbau Nord, auch an die NOE Schalung, um Bauzeit und Kosten jederzeit im Griff zu haben.

„Die Schalung, also Stützen, Holzträger, Rahmenschalung  und Stützenschalung, nehmen wir mit von einem Geschoss ins nächste“. So kurz und bündig erklärt Bauleiterin Dipl.-Ing. Silke Pförtner von der Strabag den Bauablauf in sämtlichen sieben Bauteilen, der sich logischerweise immer wiederholt. Der von der Schalung zwar auch nichts Übermächtiges verlangt, in seinem Ablauf jedoch genauestens abgestimmt und in ein enges Zeitkorsett gepresst wird. Gerade auf dieser Baustelle am Wikingerweg in Hamburg mit seinem schlüsselfertig abzuliefernden Dienstleistungszentrum dreht sich primär alles um die Bauzeit, der sich der Bauablauf total unterzuordnen hat und das Bonmot „Zeit ist Geld“ wird hier gelebte Wirklichkeit. Schlüsselfertig wird die Bauleitung 2006 und nach 15 Monaten Bauzeit das Bürogebäude übergeben und hat dann monatlich zwischen 3 und 5 Mio. Euro verbaut. Bis es allerdings so weit ist, muss die Zusammenarbeit unter den Baupartnern funktionieren, ist absolute Verlässlichkeit gefordert und das betrifft nicht zuletzt die Schalungstechnik respektive die anzuliefernden Schalungsmengen.
Rund 45.000 m² Bruttogeschossfläche vom Erd- bis zum 6. Obergeschoss plus Tiefgarage bauen auf ca. 10.500 m² Grundstücksfläche, so dass kaum Platz für eine ordentliche Baustelleneinrichtung bleibt. Das von der NOE Niederlassung Düsseldorf just in time angelieferte  Schalmaterial wird sofort in die Taktabläufe integriert. „Aber auch Ausreißer werden prompt geliefert, fehlen mal ein paar Deckenstützen oder Rahmentafeln, was immer vorkommen kann, gab es nie Probleme“, so der für die Schalungsarbeiten zuständige Polier Frank Leder, „ein Anruf und 24 Stunden später hatten wir das Material“. Umgekehrt geht es genau so zügig; wird Schalmaterial frei, greift die Logistik und es steht quasi auf Zuruf schon der Sattelzug für die Rücklieferung auf der Baustelle. Bautechnisch ist es also nicht die große Herausforderung, logistisch dagegen schon, weil die Schalung „just-in-time“ angeliefert und auch wieder abgeholt werden muss. „Anlieferung und Abholung sind an den Bauzeitenplan gekoppelt, und das hat von Anfang an richtig gut funktioniert“, sagt der Polier.
Und mit Hinweis auf die Haltbarkeit der Schalung sprechen sowohl Bauleiterin Silke Pförtner als auch Polier Frank Leder von einer verblüffenden Standfestigkeit der eingesetzten NOE Schalung: „Praktisch keine Abnutzungserscheinungen, kaum Beschädigungen. Wir wollen das Gerät schließlich so zurückgeben, wie wir es bekommen haben; Beschädigungen kosten Geld und schlagen auf das Baustellenergebnis durch. Und wer will das schon.“
Je Deckenfläche waren in den zwei Untergeschossen immer zwischen 1.000 und 1.500 m² einzuschalen. „Dabei werden die Schalzeiten logischerweise mit jedem Umsetzen schneller“, so Polier Frank Leder; es würden natürlich die notwendigen Ausschalfristen eingehalten, die Zeiten allerdings „ausgereizt“, aber das Umsetzen in das nächste Geschoß ginge eben wesentlich schneller. Obwohl die polnischen Zimmerer bzw. Schaler das Konzept der NOEdeck nicht gewohnt waren, haben sie  sich schnell darauf eingestellt „und dann geht’s sowieso wie das Brezel backen“, sagt der Polier. Bei der Fallkopf-Decken­schalung NOEdeck, rund 3.650 m² wurden maximal vorgehalten, mit ihrer hohen Tragkraft, den geringeren Elementgewichten und weniger Teilen pro Quadratmeter waren die schnelleren Schalzeiten quasi schon vorgegeben. Und die Vorteile des Frühausschalens der Decke geben bei über 1.000 m² Geschossfläche noch den Extra-Drive – Zeit ist schließlich Geld! Nach drei Tagen war z. B. die Schalung in den Tiefgeschossen wieder draußen, blieben nur noch die Notstützen stehen.
Für die Decken in den Obergeschossen kamen den Bauleuten die Stützen und H20-Joch­träger von NOE gerade recht. Für den schnellen und effektiven Baufortschritt muss man sie nur richtig einzuplanen wissen: Zum Auflegen der Filigrandecken zum Beispiel. Mit max. 6.500 m² vorgehaltener NOE H20-Decken­schalung schalte die Arge Wikingerweg rund 40.000 m² Deckenfläche in den sieben Bauabschnitten; und, wie Bauleiterin Silke Pförtner lapidar erklärt, eben mitgenommen von einem Geschoss ins andere. Und so stellen die Leute um die Poliere Frank Leder (Aug. Prien), Manfred Bubbers (Strabag) und Hans-Joachim Tupat (Aug. Prien) auch relativ locker alle zehn Tage ein Geschoss fertig.
Die sieben Treppenhäuser und Aufzugschächte über die sechs Etagen wurden von den Schalungstrupps routiniert mit der NOEtop geschalt. Polier Leder: „An den Maßen ändert sich nichts, das Schalen funktioniert wie mit dem Baukasten, das ist das Schöne an der NOEtop.“ Auch die rund 350 Stützen. in versch. Querschnitten, quadratisch und rechteckig bis hin zum Sonderquerschnitt mit beidseitig abgeschrägter Rückseite, konnten mit der NOE Systemschalung, 30 Sätze NOE Stahl-Stützenschalung, schnell und umkompliziert geschalt und genau so einfach umgesetzt werden.

Bautafel:
Mieter: Hamburger Sparkasse AG
Bauherr: Deutsche Immobilien Projektentwicklungs- und Baubetreuungsgesellschaft mbH
Entwurf: Architekturbüro Bernd Leusmann
Generalunternehmer: Arge Wikingerweg, Aug. Prien Bauunternehmung GmbH & Co. KG und Strabag AG, Direktion Hochbau Nord

Abbildung 1:
Eine Baustelle solchen Kalibers bedarf einer Schalung, mit der die Kosten ohne Abhängigkeit vom Grundriss im Rahmen gehalten werden können.

Abbildung 2 a:
Nur für die Parkdecks: 3.500 m² NOEdeck mit hoher Tragkraft, geringen Elementgewichten, wenig Teilen pro Quadratmeter – damit war man schnell „aus dem Keller“.

Abbildung 2 b:
Nur für die Parkdecks: 3.500 m² NOEdeck mit hoher Tragkraft, geringen Elementgewichten, wenig Teilen pro Quadratmeter – damit war man schnell „aus dem Keller“.

Abbildung 3:
Geschalt wie geschmiert: Rund 350 Stützen mit verschiedensten Querschnitten wurden mit 30 Sätzen NOE Stahl-Stützenschalung betoniert.

 

 



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