
Zeit ist Geld: Diese logistisch untermauerte Grundforderung stellt die
Arge Wikingerweg auch an die NOE Schalung, um Bauzeit und Kosten jederzeit im
Griff zu haben.
Die Schalung zum Mitnehmen
Hamburger Sparkasse, Wikingerweg 1
In unmittelbarer Nähe zum Berliner Tor wird Mitte nächsten Jahres im
Hamburger Stadtteil Hammerbrook in der City Süd das repräsentative Neue
Dienstleistungszentrum-HASPA der Hamburger Sparkasse eröffnet. Zwei Tiefgaragen-
und sieben aufgehende Geschosse werden über vier Licht durchflutete Innenhöfe
erschlossen, deren größter von einem Glasdach überspannt auch den HASPA-Campus
beherbergt. Auf der Baustelle Neues Dienstleistungszentrum-HASPA in Hamburg gilt
vor allem ein Prinzip: Zeit ist Geld. Diese logistisch untermauerte
Grundforderung stellt die Arge Wikingerweg, Aug. Prien Bauunternehmung GmbH
& Co. KG und Strabag AG, Direktion Hochbau Nord, auch an die NOE Schalung,
um Bauzeit und Kosten jederzeit im Griff zu haben.
„Die Schalung, also Stützen, Holzträger, Rahmenschalung und
Stützenschalung, nehmen wir mit von einem Geschoss ins nächste“. So kurz und
bündig erklärt Bauleiterin Dipl.-Ing. Silke Pförtner von der Strabag den
Bauablauf in sämtlichen sieben Bauteilen, der sich logischerweise immer
wiederholt. Der von der Schalung zwar auch nichts Übermächtiges verlangt, in
seinem Ablauf jedoch genauestens abgestimmt und in ein enges Zeitkorsett
gepresst wird. Gerade auf dieser Baustelle am Wikingerweg in Hamburg mit seinem
schlüsselfertig abzuliefernden Dienstleistungszentrum dreht sich primär alles um
die Bauzeit, der sich der Bauablauf total unterzuordnen hat und das Bonmot „Zeit
ist Geld“ wird hier gelebte Wirklichkeit. Schlüsselfertig wird die Bauleitung
2006 und nach 15 Monaten Bauzeit das Bürogebäude übergeben und hat dann
monatlich zwischen 3 und 5 Mio. Euro verbaut. Bis es allerdings so weit ist,
muss die Zusammenarbeit unter den Baupartnern funktionieren, ist absolute
Verlässlichkeit gefordert und das betrifft nicht zuletzt die Schalungstechnik
respektive die anzuliefernden Schalungsmengen.
Rund 45.000 m²
Bruttogeschossfläche vom Erd- bis zum 6. Obergeschoss plus Tiefgarage bauen auf
ca. 10.500 m² Grundstücksfläche, so dass kaum Platz für eine ordentliche
Baustelleneinrichtung bleibt. Das von der NOE Niederlassung Düsseldorf just in
time angelieferte Schalmaterial wird sofort in die Taktabläufe integriert.
„Aber auch Ausreißer werden prompt geliefert, fehlen mal ein paar Deckenstützen
oder Rahmentafeln, was immer vorkommen kann, gab es nie Probleme“, so der für
die Schalungsarbeiten zuständige Polier Frank Leder, „ein Anruf und 24 Stunden
später hatten wir das Material“. Umgekehrt geht es genau so zügig; wird
Schalmaterial frei, greift die Logistik und es steht quasi auf Zuruf schon der
Sattelzug für die Rücklieferung auf der Baustelle. Bautechnisch ist es also
nicht die große Herausforderung, logistisch dagegen schon, weil die Schalung
„just-in-time“ angeliefert und auch wieder abgeholt werden muss. „Anlieferung
und Abholung sind an den Bauzeitenplan gekoppelt, und das hat von Anfang an
richtig gut funktioniert“, sagt der Polier.
Und mit Hinweis auf die
Haltbarkeit der Schalung sprechen sowohl Bauleiterin Silke Pförtner als auch
Polier Frank Leder von einer verblüffenden Standfestigkeit der eingesetzten NOE
Schalung: „Praktisch keine Abnutzungserscheinungen, kaum Beschädigungen. Wir
wollen das Gerät schließlich so zurückgeben, wie wir es bekommen haben;
Beschädigungen kosten Geld und schlagen auf das Baustellenergebnis durch. Und
wer will das schon.“
Je Deckenfläche waren in den zwei Untergeschossen immer
zwischen 1.000 und 1.500 m² einzuschalen. „Dabei werden die Schalzeiten
logischerweise mit jedem Umsetzen schneller“, so Polier Frank Leder; es würden
natürlich die notwendigen Ausschalfristen eingehalten, die Zeiten allerdings
„ausgereizt“, aber das Umsetzen in das nächste Geschoß ginge eben wesentlich
schneller. Obwohl die polnischen Zimmerer bzw. Schaler das Konzept der
NOEdeck nicht gewohnt waren, haben sie sich schnell darauf
eingestellt „und dann geht’s sowieso wie das Brezel backen“, sagt der Polier.
Bei der Fallkopf-Deckenschalung NOEdeck, rund 3.650 m² wurden
maximal vorgehalten, mit ihrer hohen Tragkraft, den geringeren Elementgewichten
und weniger Teilen pro Quadratmeter waren die schnelleren Schalzeiten quasi
schon vorgegeben. Und die Vorteile des Frühausschalens der Decke geben bei über
1.000 m² Geschossfläche noch den Extra-Drive – Zeit ist schließlich Geld! Nach
drei Tagen war z. B. die Schalung in den Tiefgeschossen wieder draußen, blieben
nur noch die Notstützen stehen.
Für die Decken in den Obergeschossen kamen
den Bauleuten die Stützen und H20-Jochträger von NOE gerade recht. Für den
schnellen und effektiven Baufortschritt muss man sie nur richtig einzuplanen
wissen: Zum Auflegen der Filigrandecken zum Beispiel. Mit max. 6.500 m²
vorgehaltener NOE H20-Deckenschalung schalte die Arge Wikingerweg rund
40.000 m² Deckenfläche in den sieben Bauabschnitten; und, wie Bauleiterin Silke
Pförtner lapidar erklärt, eben mitgenommen von einem Geschoss ins andere. Und so
stellen die Leute um die Poliere Frank Leder (Aug. Prien), Manfred Bubbers
(Strabag) und Hans-Joachim Tupat (Aug. Prien) auch relativ locker alle zehn Tage
ein Geschoss fertig.
Die sieben Treppenhäuser und Aufzugschächte über die
sechs Etagen wurden von den Schalungstrupps routiniert mit der NOEtop
geschalt. Polier Leder: „An den Maßen ändert sich nichts, das Schalen
funktioniert wie mit dem Baukasten, das ist das Schöne an der NOEtop.“
Auch die rund 350 Stützen. in versch. Querschnitten, quadratisch und rechteckig
bis hin zum Sonderquerschnitt mit beidseitig abgeschrägter Rückseite, konnten
mit der NOE Systemschalung, 30 Sätze NOE Stahl-Stützenschalung, schnell und
umkompliziert geschalt und genau so einfach umgesetzt werden.
Bautafel:
Mieter: Hamburger Sparkasse AG
Bauherr:
Deutsche Immobilien Projektentwicklungs- und Baubetreuungsgesellschaft
mbH
Entwurf: Architekturbüro Bernd Leusmann
Generalunternehmer: Arge
Wikingerweg, Aug. Prien Bauunternehmung GmbH & Co. KG und Strabag AG,
Direktion Hochbau Nord

Abbildung 1:
Eine Baustelle solchen Kalibers bedarf einer Schalung,
mit der die Kosten ohne Abhängigkeit vom Grundriss im Rahmen gehalten werden
können.

Abbildung 2 a:
Nur für die Parkdecks: 3.500 m² NOEdeck mit hoher
Tragkraft, geringen Elementgewichten, wenig Teilen pro Quadratmeter – damit war
man schnell „aus dem Keller“.

Abbildung 2 b:
Nur für die Parkdecks: 3.500 m² NOEdeck mit hoher
Tragkraft, geringen Elementgewichten, wenig Teilen pro Quadratmeter – damit war
man schnell „aus dem Keller“.

Abbildung 3:
Geschalt wie geschmiert: Rund 350 Stützen mit
verschiedensten Querschnitten wurden mit 30 Sätzen NOE Stahl-Stützenschalung
betoniert.