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„Atrium Belgrad Offices“
Qualität im System geschalt
uch in Serbien gilt diese Maxime ohne Einschränkung: Schalzeiten
reduzieren und bauseitige Lösungen auf ein Minimum beschränken. Nur so ließen
sich auch die Baukosten für das „Atrium“ in Belgrad letztlich in einem
überschaubaren Rahmen halten.
Eine relativ kurze Bauzeit, hohe
Anforderung an die Qualität des Sichtbetons sowie eine Bauweise, die den
seismischen Anforderungen Rechung trägt. Das waren die Rahmenbedingungen für den
Bau des vom renommierten Wiener Architekten Martin Kohlbauer entworfenen „Atrium
Belgrad Offices“ mit seinen zwei Unter- und sechs Obergeschossen. Die
skelettförmige Konstruktion mit den Rundsäulen, ein- und zweihäuptigen Wänden
sowie den aussteifenden seismischen Elementen aus Unterzug-, Wand- und
Stützensystemen wird über einen Panoramaturm, in dem sich Aufzüge und eine
Stahltreppe verbergen, erschlos-sen. Für den notwendigen schnellen
Baufortschritt in Verbindung mit den hohen Anforderungen an die Qualität der
Ausführung sorgten die Systemschalungen von NOE-Schaltechnik. Die
einhäuptigen Kommunenwände zum Nachbargebäude ließen sich problemlos mit der
„alten“ NOE Top 2000 Rahmenschalung in Verbindung mit den Abstützböcken von NOE
schalen. Dabei hat man die Stückelung in den Wandtakten so geplant, dass mit
möglichst wenig Kranhüben die Stahlrah-menschalung gestellt werden konnte, wo
möglich mit Großelementen 2,65 x 2,65 m bzw. 2,65 x 5,30 m, das bringt Fläche
und spart Kranzeiten. Aus dem gleichen Grund waren die zweihäuptigen Wandflächen
ein „gefundenes Fressen“ für die NOEalu L, eine Handschalung, die gleich gar
keine Kranzeiten in Anspruch nimmt. Kurze Ein- und Ausschalzeiten sind auch
das Merkmal der NOE Alu Rundsäulenschalung, die durchgängig bis zum 5. OG zum
Einsatz kam. Mit einer Verstellmöglichkeit im 25 mm-Raster von 300–900 mm
Durchmesser sind diese einsatzfertig auf die Baustelle gelieferten
Säulenschalungen ein Garant für jeden noch so knappen Terminplan. Für die
Decken hatte die Belgrader Bauun-ternehmung Gemax die Fallkopf-Deckenschalung
NOEdeck auf der Atrium-Baustelle. Nicht zuletzt wegen ihrer hohen Tragkraft, den
geringeren Elementgewichten und weniger Teilen pro Quadratmeter. Die schnelleren
Schalzeiten waren hier quasi schon vorgegeben. Und die Vorteile des
Frühausschalens der Decke gaben noch den Extra-Drive – Zeit ist schließlich
Geld! Nach vier bis fünf Tagen wurde ausgeschalt, nur die Notstützen blieben
stehen und nach zehn Tagen war ein Regelgeschoss fertig. Schalungs- und
Taktpläne arbeitete die Belgrader NOE Niederlassung aus, immer in Absprache mit
der Bauleitung: „Das funktionierte mit den Technikern bei NOE ganz einfach gut,
terminlich genau so wie technisch“, sagt Bauleiter Simo Sudžic. Nur so lassen
sich Schalzeiten reduzieren und manuelle bauseitige Arbeiten auf ein Minimum
beschränken. Ausführendes Bauunternehmen war die „Gemax“ aus
Belgrad.
 Eine relativ kurze Bauzeit, hohe Anforderung an die Qualität des Sichtbetons sowie eine Bauweise, die den seismischen Anforderungen Rechung trägt. Das waren die Rahmenbedingungen für den Bau des vom renommierten Wiener Architekten Martin Kohlbauer entworfenen „Atrium Belgrad Offices“. (Foto: NOE-Schaltechnik, Süssen)
 Kurze Ein- und Ausschalzeiten sind auch das Merkmal der NOE Alu Rundsäulenschalung, die durchgängig bis zum 5. OG zum Einsatz kam. (Foto: NOE-Schaltechnik, Süssen)
 Mit der Fallkopf-Deckenschalung NOEdeck sind wegen der hohen Tragkraft, den geringeren Elementgewichten und weniger Teilen pro Quadratmeter die kürzeren Schalzeiten schon vorgegeben. (Foto: NOE-Schaltechnik, Süssen)
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